WingTsun-Zentrum Koblenz


Kampfkunst-Schule & Ausbildungszentrum Sifu Jan-Holger Nahler


Wir sind offizielle Vertragsschule der EWTO Europ�ische WingTsun-Organisation) unter der Leitung von Sifu Keith Kernspecht.

WingTsun-Unterricht

WingTsun ist ein chinesischer Familienstil. Das heißt, wir dutzen uns alle (bis hinauf zu den höchstgraduiertesten Lehrern). Unser Verhältnis untereinander wird geprägt durch gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung, sowie Respekt vor dem Wissen und Können unserer Lehrer. Der Umgang zwischen uns ist freundlich und familiär.

Dies drückt sich vor allem im Unterricht aus. Die Lehrer zeigen und erklären, wie es Eltern ihren Kindern, oder ältere Geschwister ihren jüngeren Geschwistern zeigen würden. So bedeutet der Titel "Sihing" soviel wie "größerer Bruder" im Sinne der Kampfkunst. So wird der Ausbilder genannt, der noch nicht den Ehrentitel "Sifu" (väterlicher Lehrer) verliehen bekommen hat. So wie der Lehrer dem Schüler sein Vertrauen beweist, in dem er ihn unterrichtet und ihn an seinem Wissen teilhaben läßt, so bringt der Schüler dem Lehrer Respekt gegenüber, indem er ihn mit dem korrekten Titel anspricht, und sich angemessen benimmt.

Dazu gehört z.B. auch streng traditionell gesehen, daß der Schüler nach den Erklärungen des Lehrers durch eine kurze Verbeugung seine Anerkennung ausdrückt. Dies hört sich im ersten Moment zwar etwas ungewöhnlich an, doch diese jahrhunderte alten - vor allem vom chinesischen Konfuzianismus geprägten und überlieferten - Traditionen helfen uns, einen niveauvollen und fruchtbaren Unterricht zu gestalten.

Im Unterricht werden dem Schüler Übungen und Techniken gezeigt, die gerade am Anfang Schwierigkeiten im Verständnis und auch bei der Ausführung aufwerfen können. Dies ist nicht ungewöhnlich, da meist erst im Gesamtzusammenhang die Ausgeklügeltheit und Raffinesse unseres Kampfsystems deutlich wird. Keiner wird schief angesehen, wenn ihm eine Übung nicht auf Anhieb perfekt gelingt. Vielmehr zählt der Wille und das Durchhaltevermögen, die neue Herausforderung anzunehmen und die Übungen zu meistern. Es hat sich immer wieder gezeigt, daß nicht unbedingt nur diejenigen, die am Anfang größtes Talent in der Sache beweisen, auch langfristig erfolgreich sind. Vielmehr Erfolg haben die Beständigen, die regelmäßig und bedacht üben und wenn möglich keine Trainingsstunden versäumen.

In unserem Unterrichtssystem gibt es für Schüler neben zwei Gesundheits- bzw. Bewegungsformen und diversen Grundtechniken 12 Kampfprogramme, in denen die Schüler systematisch Kampftechniken und Taktiken sowie deren Anwendung erlernen. Ein solches Kampfprogramm kann bei zweimaligem Training pro Woche in etwa 3 Monaten erlernt und dann mit einer abschließenden Prüfung absolviert werden. Dafür sind also etwa 24 Doppelstunden notwendig. Wer weniger oder häufiger trainiert, kann somit länger oder kürzer für sein Programm brauchen. Denn im WT zählen die Trainingsstunden und nicht die Wartezeit. Zusätzlich zum normalen Schulunterricht haben wir über das ganze Jahr verteilt ein reichhaltiges Angebot an Lehrgängen - ausgeführt von professionellen und weltweit anerkannten Lehrern und Meistern - bei denen Prüfungen abgelegt und Programme ganz besonders intensiv geübt werden können.

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